News

23.02.2018

Was Sie beim Bau von Ladesäulen beachten sollten!

Da viele Unternehmen nach und nach E-Autos in ihrem Fuhrpark einsetzen, sollten im Vorfeld unbedingt einige Fragen geklärt werden, bevor das Projekt ins Rollen gebracht wird: Wie sollen die Autos eingesetzt werden? Wo stehen die Autos? Und vor allem: Welche Ladekapazitäten werden benötigt?

Bei wenigen Fahrzeugen reicht ein herkömmlicher Ladepunkt aus. Sind die E-Autos als Poolfahrzeuge unterwegs, sollte eine Schnellladesäule in Betracht gezogen werden.

Wichtig ist hier außerdem die Anschlussleistung, mit der das Gebäude an das Stromnetz angebunden ist, da das Unternehmen im schlechtesten Fall in teurere Stromtarifstufen rutschen kann (Schnellladesäulen brauchen zum Beispiel Starkstrom).

Interessant sind die staatlichen Bezuschussungen beim Bau der Ladesäulen. Je nach Art des Ladepunktes können bis zu 60% förderfähig sein. Diese Förderung gilt vor allem für jederzeit öffentlich zugängliche Ladepunkte oder wenn ökologisch erzeugter Strom fließt. Es bietet sich also an, einen separaten Stromzähler für die Ladesäulen zu installieren. Ist die Ladeinfrastruktur nicht öffentlich oder nur beschränkt zugänglich, wird die Förderquote um 50% gesenkt und die Unternehmen sollten dann die Nutzungsbefugnisse genau festlegen, um interne Blockaden der Ladesäulen zu vermeiden.

 

Zusammengefasst sind also folgende Punkte beim Bau von Ladesäulen zu beachten:

- Ladekapazität ; Ladepunkte oder Schnellladesäulen?

- Dadurch entstehender Stromverbrauch

- Definition der Ladebefugnisse

- Staatliche Bezuschussungen bei öffentlicher Nutzung und ökologischem Strom

- Ab 2018 müssen Unternehmen bei öffentlich zugänglichen Parkflächen 10% der Stellplätze mit Ladepunkten ausstatten

 

 
 

Mehr Informationen?

Rufen Sie uns an!

 

02861/9438-54