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15.02.2018

Die richtige Ladungssicherung kann Leben retten!

Beinahe täglich wird in den Nachrichten über Unfälle durch mangelnde Sicherung bestimmter Ladungen berichtet. In solchen Fällen kann nicht nur der Fahrer mit Konsequenzen rechnen, sondern ebenfalls der Fahrzeughalter.
Darum sollte besonders der Arbeitgeber bei zu Verfügung gestellten Fahrzeugen auf eine ausreichende und zuverlässige Ladungssicherung achten und notwendige Hilfsmittel zur Verfügung stellen, um Komplikationen zu vermeiden. Außerdem ist unbedingt darauf zu achten, dass genau diese Hilfsmittel schließlich auch eingesetzt werden. Im Falle einer Kontrolle durch das Ordnungsamt oder schlimmstenfalls eines Unfalles, kann der Arbeitgeber nämlich noch so viele Utensilien bereitstellen – wenn diese nicht oder unzureichend angewandt werden, muss er mit hohen Strafen rechnen. Denn nach Paragraf 22 Abs. 1 StVO sind Ladungen, einschließlich Ladungssicherungshilfsmittel, so zu verstauen und zu sichern, dass sie auch bei einer Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen können. Wird sich nicht an diesen Paragrafen und den dazugehörigen Regelungen gehalten, kann ungesicherte Ladung bei einem Zusammenprall auf das 30- bis 50-fache ihres Eigengewichts beschleunigt werden. Um dieser Gefahr entgegen zu wirken, sollten Fahrer und auch Fahrzeughalter regelmäßig in Bezug auf Ladungssicherung unterwiesen werden.
Folgende Punkte sind zusammenfassend ebenfalls zu beachten: die Auswahl eines passenden Fahrzeuges, das Beachten der zulässigen Gesamtmasse das Fahrzeuges, das Verwenden und Ausnutzen des Kofferraumes, das Verwenden von zureichenden Hilfsmitteln im Fahrgastraum, das richtige Verteilen der Lasten und eine angepasste Fahrweise.
Wenn diese und die zuvor genannten Punkte angemessen und vollständig beachtet werden, können viele Unfälle umgangen und die Sicherheit bewahrt werden. 

 
 

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